Eine Hausratversicherung empfiehlt sich für jeden, der eine Wohnung oder ein Haus hat. Beim Vergleich sollte man aber nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungen achten.
Eine Hausratversicherung gehört zu den Grundversicherungen, die man abschließen sollte. Sie kommt auf, wenn es am Mobiliar oder an anderen Besitztümern im Haus Schäden gibt. Nicht nur die Tarife, sondern auch die Leistungen können hier höchst unterschiedlich sein. Deshalb sollte man bei einem Vergleich nicht nur auf die Kosten achten. Mit das Wichtigste ist es, dass man seine Wohnung nicht unter Wert versichern sollte, auch wenn in diesem Fall die Beiträge niedriger sind. Kommt es aber zu einem Brand, bei dem das gesamte Mobiliar zerstört wird, erhält man nur die vereinbarte Summe. Wenn der Ersatz der Möbel mehr Geld kostet, muss man für den übrigen Schaden selbst aufkommen. Grundsätzlich geht man davon aus, dass pro Quadratmeter etwa 650 Euro Versicherungssumme angemessen sind. Eine 75 Quadratmeter große Wohnung wäre also in etwa 50.000 Euro wert. Natürlich kann es hier erhebliche Unterschiede geben. Zum Beispiel, wenn man zwar nur eine sehr kleine Wohnung hat, in dieser aber ausgesprochen wertvolle Möbel stehen. Ist man sich nicht sicher, sollte man den Anschaffungswert aller Möbel, Kleidungsstücke, Wertsachen und sonstiger Dinge im Haushalt zusammenrechnen und sich mit dieser Summe versichern.
Je nach Tarif kommt die Hausratversicherung nur für bestimmte Dinge auf. Die Gartenmöbel oder der CD-Player im Auto sind nicht prinzipiell mitversichert. Möchte man diese Dinge auch versichern, muss man beim Vergleich also nach entsprechenden Tarifen Ausschau halten. Auch ein Schutz vor Diebstahl ist nicht immer gegeben, sollte aber unbedingt gewählt werden. Für einen Standard-Haushalt, in dem sich keine größeren Wertsachen wie Schmuck oder Wertpapiere befinden, reicht aber zumindest in dieser Hinsicht oft der Basistarif aus. Sind bestimmte Punkte in einer Versicherung überhaupt nicht enthalten, kann man sie oft noch optional hinzubuchen. In der Regel ist das zum Beispiel bei Glasbruch so, der zwar grundsätzlich nicht mitversichert ist, aber gegen einen kleinen Aufpreis hinzugefügt werden kann. Ähnlich verhält es sich zum Beispiel beim Fahrraddiebstahl.
Wer das Haus nicht alleine nutzt, der sollte nicht nur seine Wohnung versichern. Stehen zum Beispiel Waschmaschine und Trockner in einem öffentlich zugänglichen Keller, dann sind sie nicht in der Hausratversicherung eingeschlossen. Auch hier gibt es aber spezielle Tarife und Zusatzoptionen, mit denen man sich absichern kann. Wer viel Technik im Haus hat, der sollte auch über eine Versicherung gegen Überspannung nachdenken. Denn ein Blitzeinschlag im Haus reicht aus, um ans Stromnetz angeschlossene Geräte zu zerstören. Da gerade die Anschaffung von technischen Geräten sehr teuer werden kann, ist diese zusätzliche Option in jedem Fall empfehlenswert. Daneben kann die Hausratversicherung im Schadensfall auch die Kosten für die Bewachung einer zerstörten und darum nicht mehr abschließbaren Wohnung übernehmen.